Aber wie war denn nun unser Trip in die Stadt, die durch ihre Printen, den Dom, Karl den Großen und das gesunde Wasser bekannt ist.... Ich würde sagen: durchwachsen - genau wie das Wetter :o) Aber dennoch einfach gut....
Der Check-in im Hotel war top, Zimmer klasse, Service supi, Aussicht auch - bis auf... Man konnte die Temperatur nicht regeln, stellten wir viel zu spät fest. Unser Zimmer hatte eine FUSSBODENHEIZUNG (!!!), die mit anderen Zimmern zusammen reguliert wurde und so war es leider unerträglich warm in der ersten Nacht, was zu einem amüsanten "steh auf-Fenster auf- leg hin-steh auf-Fenster zu-usw.-Spiel" führte... Aber das war erst der Anfang der ersten Nacht... Denn die Stadt (und ihre Einwohner) meinten es zu gut mit uns und haben eine neue Interpretation von Krieg und Frieden in Kombination mit Munchs "Der Schrei" aufgeführt...
Wie ist das zu verstehen? Gegen 2 Uhr, ab und an hörte man Gelächter, da eine Cocktalbar in der Nähe war, durchbrachen Schreie die Ruhe... Sehr laut, als würde jemand abgestochen... 2-3 Minuten lang... Ich schaue nach und: nichts. Also wird das Fenster wieder geschlossen und es ist wieder ruhig... 5 Minuten später, wieder Schreie, wieder 3 Minuten lang... Ich schaue nach und wie erwartet: nichts.... Dann wieder Ruhe udn man fragt sich echt, wer so bescheuert ist und die Nachtruhe stört... Weitere 5 Minuten später und Sirenen kommen näher... "Aha, jemand anderen stört das ganze auch... Na mal schaun..."
Und schließlich klärt sich das ganze auf: Auf dem Vorplatz stehen nun ein Rettungswagen, ein Polizeiauto und ein Notarztwagen mit Begleitung kommt kurz darauf an... Der Lärmverursacher war allem Anschein nach ein Epileptiker. Da dachte ich dann auch: Bettina, da hättest du auch eher drauf komemn können. Also wieder Fenster zu und hinlegen...
Kurz darauf: Schüsse... 6 Stück - Erst weit weg, dann näher... Vielleicht war es noch Knallmunition von Silvester oder eine Gaspistole, das konnte nicht mehr geklärt werden. Nehmen wir es als Fakt hin. Nur die Tatsache ist bemerkenswert, daß in Aachen die Autos in den engen Gassen weitaus mehr gegängelt und die Reifen gequält werden als hier.... Naja... ansonsten war die Nacht gut und das morgendliche Frühstückbuffet abwechslungsreich und sehr reichhaltig :o)
Und das Shoppen danach, na, das war Genuss... Bodo hat DIE Buchhandlung gefunden, in der er übernachten möchte und hat prompt reichlich Euros dort gelassen - aber mir ist es nicht anders erganegn, nur daß ich eher in Bastelläden, Krimskramsgeschäften, Dekoshops und an anderen verführerischen Stellen Geld ausgegeben habe :o) Aber das gehört dazu. Ach ja.. Und wir hatten am 2. Tag ein neues Zimmer. Wegen der oben erwähnten FUSSBODENHEIZUNG :o)
Kurzum: wir sind viel. viel, gelaufen, haben noch mehr gesehen, haben viel ausgegeben und lauter süße Kleinigkeiten und große Schätze mit nach Hause gebracht und nun eine tolle, lustige und schräge Erinnerung mehr...
Ach ja: Man sollte nicht unbedingt freundliche Bedienungen erwarten, denn trotz der Karnevalsmentalität, die ja dort zu Hause ist, scheint man doch hin und wieder eine unterkühlte Ader für Gäste zu haben.
Und wo gehts demnächst hin?
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