10. September 2013

Tja, wo trauen wir uns nun...?

Diese Frage beschäftigt uns derzeit sehr stark, denn es ist alles gar nicht so einfach, wie man anfänglich dachte....

Bei der Terminvereinbarung auf dem Standesamt erfuhren wir, daß Burg Gleiberg drei Zimmer für Trauzeremonien vermietet - zu unterschiedlichen Preisen. Kurze Zeit später erfuhren wir auf der Burg, daß man das ja gar nicht so sehen darf, denn die beiden großen Räume, die würden sie nicht dafür nehmen, aber der kleine gehe ja auch. Aber man wüßte ja nicht, ob zu diesem Zeitpunkt überhaupt Trauungen auf der Burg stattfinden könnten, da geplant war den Burghof wegen Renovierungsarbeiten auf zu reissen... Also hieß es Daumen drücken und abwarten.

Letze Woche wollte ich noch einige Frage mit den Pächtern des Burg-Restaurants bzgl. der Trauung klären - mittlerweile hatte sich die Anzahl der Gäste, die bei der Trauung bei sein wollte auf 28 eingespielt. Der Umgang des zuständigen Herrn war außerordentlich "freundlich" und "flexibel".

Ja, Rosen und Reis geht, wenn wir es wieder wegmachen, man darf aber auf keinen Fall irgendetwas zu Essen oder Trinken mitbringen, das geht ja gar nicht und mehr als 25 Personen dürfen nicht in den Raum  das weiß auch der Standesbeamte, 20 sitzend, 5 stehend ist i.O., der Rest kann ja draussen warten und später mit uns anstoßen oder....die müssen doch gar nicht alle mitkommen, sondern erst zu Feier.

Toll, sag ich da, einfach toll! Am Wochenende darauf sind Bodo und ich dann noch mal zur Burg gefahren, mittlerweile betrug die Gästezahl 31, um zu fragen, ob man nicht doch einen der größeren Räume mieten könnte - gerne auch mit Aufpreis. Seine Reaktion: Nein, das machen sie grundsätzlich nicht. 75 Euro für Stühle stellen ist einfach zu wenig für den Aufwand. Und bei den größeren Räumen muß man ja mehr Stühle stellen. Ab nächstem Jahr bieten sie nur noch den kleinen Raum an und nehmen die größeren von der Liste.

Wohlgemerkt: Die Pächter bekommen 75 Euro allein dafür 20 Stühle hinzustellen, ohne Deko, ohne alles....

Also dachten wir uns: bevor wir irgendjemand ausladen, verlegen wir, wenn seitens der Standesbeamten möglich, einfach den Trauungsort.
Und es sieht wohl tatsächlich so aus, daß es möglich ist. Anscheinend gab es schon häufiger Streit zwischen der Gemeinde und den Pächtern zum Thema Hochzeit auf der Burg und dem wie, wo, was, wann.

Unser direkter Ansprechpartner ist leider momentan im Urlaub, so daß die Antwort noch warten muß, aber der Gedanke vielleicht zu Hause in unserem Garten getraut zu werden hat schon etwas Schönes.

Dumm nur, daß wir erst 3 Tage vor der Hochzeit die Lösung für unser Problem erfahren werden.... Aber wir geben die Hoffnung nicht auf!

1 Kommentar:

Birgit hat gesagt…

Oh je, was für ein unflexibler Haufen. :-( Ich drücke die Daumen, dass es sich alles zum Guten regelt.